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Hund zieht an der Leine? 6 Tipps für entspannte Spaziergänge

25.09.2026 · Pawello Team

Hund an der Leine beim Spaziergang

Kaum ist die Haustür offen, hängt der Hund schon in der Leine – ein Klassiker. Die gute Nachricht: Leinenziehen ist kein Charakterfehler, sondern schlicht gelernt. Hunde ziehen, weil es sich lohnt: Sie kommen dadurch schneller dorthin, wo es spannend riecht. Genau hier setzt gutes Training an.

1. Ziehen darf sich nicht mehr lohnen

Sobald die Leine straff wird, bleibst du stehen. Erst wenn die Leine wieder locker ist, geht es weiter. Das braucht anfangs viel Geduld, zeigt deinem Hund aber schnell: Nur mit lockerer Leine kommen wir voran.

2. Richtungswechsel statt Zerren

Zieht dein Hund nach vorn, drehst du dich ruhig um und gehst in die andere Richtung. So lernt er, auf dich zu achten – ganz ohne Rucken an der Leine.

3. Belohne die lockere Leine

Läuft dein Hund entspannt neben dir, gibt es ein Leckerli oder ein Lob. Timing ist alles: Belohne genau in dem Moment, in dem die Leine durchhängt. Praktisch ist ein Leckerlibeutel mit Gürtelclip, damit die Belohnung immer griffbereit ist.

4. Das passende Geschirr

Ein Halsband drückt beim Ziehen direkt auf den Hals. Ein gut sitzendes Brustgeschirr verteilt den Druck auf Brust und Schultern. Ein Anti-Zug-Geschirr mit vorderem Leinenring lenkt den Hund beim Ziehen sanft zur Seite und macht das Training leichter. Wichtig: Das Geschirr sollte eng anliegen, aber nicht scheuern – zwei Finger sollten darunter passen.

5. Eine Leine, die gut in der Hand liegt

Für das Training eignet sich eine feste Leine mit etwa 1,5 bis 2 m Länge besser als eine Rollleine, weil der Hund mit gleichbleibender Länge klarer lernt. Eine Lederleine mit gepolstertem Griff schont dabei deine Hände.

6. Kurze Einheiten, viel Auslastung

Übe anfangs in ruhiger Umgebung und nur wenige Minuten am Stück. Ein ausgelasteter Hund zieht deutlich weniger – Schnüffelspiele oder Suchaufgaben vor dem Spaziergang helfen, überschüssige Energie loszuwerden.

Fazit

Leinenführigkeit ist Übungssache. Mit Konsequenz, Belohnung und der richtigen Ausrüstung wird aus dem Zerr-Spaziergang Schritt für Schritt eine entspannte Runde. Bei starkem Ziehen oder Leinenaggression lohnt sich zusätzlich die Unterstützung durch eine Hundeschule.

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